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Feb
23
Sa
2019
Mistel-Blütenessenzen: Praxis-Seminar am “Geburtsort” Goetheanum und Ermitage @ Akademie für anthroposophische Pädagogik
Feb 23 um 09:00 – Feb 24 um 13:00

Praxis-Seminar in Dornach
23.-24.2.2019

(Lichtbilder-Vortrag am Vortag)

Mistel-Blütenessenzen:
Stärke durch Sensibilität

Die „Mondenpflanze“ Mistel zeigt ihre Sonnenseite, wenn sie im Winter goldgelb und duftend blüht. Ein Forschungskreis um Raphael Kleimann (Norwegen/Deutschland) hat aus den Blütenessenzen ein System für das individuelle »Biographische Heilen« entwickelt, fein abgestimmt aus Tierkreis- und Planetenkräften. Vom 23. bis 24. Februar findet nun erstmals am ‹Geburtsort› der Essenzen ein Praxis-Seminar (mit Einführungsvortrag am Freitag 22.) statt.

Vor 19 Jahren entstanden in Dornach und Arlesheim die ersten Mistel-Blütenessenzen im Rahmen eines gemeinschaftlichen Forschungsprojekts. Heute entwickelt sich die Therapie mit den BALDRON MistleTree Essences in vielen Ländern Europas. Erstmals bietet der Initiator des Projektes, im Dialog mit alten und neuen Forschungsfreunden, einen Wochenendkurs an den «Originalschauplätzen» dieses neuen Heilimpulses an.

An ausgewählten Kraftorten rund um das Goetheanum und in der Ermitage werden wir zum Erleben bringen, wie die Mistel in unserer Zeit heilen und inspirieren kann. Das hat zunächst einmal nichts mit Krebstherapie zu tun – wohl aber mit innerer Entwicklung, Wachstum und »Biographischem Heilen«. Auch geht es, tiefer gesehen, um eine neue Beziehung zu den Naturgeistern, wie Rudolf Steiner sie bereits vor über 100 Jahren für unsere Zeit vorausgesagt hatte. –  Willkommen zu einem Wochenende für Wachstum und Wahrnehmung!

 

Praktisches:

Ort: Akademie für anthroposophische Pädagogik, Ruchti-Weg 5,  CH-4143 Dornach – und: Ermitage
Zeit: Freitag 22.Februar, 18-21 h (Lichtbilder-Vortrag)
Samstag 23. 2019: 9-17h (mit Mittagspause), Sonntag 24. Februar: 9-13 h
Persönlche Konsultationen: Raphael Kleimann steht nach dem Kurs und am 25.2. für Beratungen und Behandlungen zur Verfügung. Wenn möglich, bitte im Voraus absprechen.
Kursgebühr: 220 Euro
Information und Anmeldung: Raphael Kleimann – (BALDRON Ideelle Vereinigung)
website: baldron.org; email: post@baldron.com

 

Genaueres:

 Themen:

  • Das Wesen der Mistel
  • Warum gerade die Blüte?
  • Die besonderen Orte der Eremitage
  • Dynamisierung mit den Qualitäten der Zeit: Planeten-Essenzen und Ostergeschehen
  • Neue Partnerschaften: Baum und Mistel, Blüte und Bewusstsein
  • Die «Lebensmelodie»: Vorgeburtliche Intentionen neu ergreifen

Anwendung:

  • Wie stellt man Blütenessenzen her? – Meine persönliche Mistelessenz
  • Anwendung in Selbstentwicklung und Heilberufen, Garten und Landwirtschaft
  • Wahrnehmungsübungen in der Landschaft und in der Aura

 

Raphael Kleimann (Oslo, Norwegen) ist der Entwickler der Baldron MistleTree Essences. Er gibt er Kurse und Vorträge in ganz Europa, immer aus dem Herzen der Anthroposophie. In seine therapeutische Praxis lässt er auch die vielfältigen Erfahrungen als Umwelt- und Energiemediziner, Sprachtherapeut, Baumpfleger und Waldorfpädagoge einfließen. Seine Arbeit wendet sich an Therapeuten, Ärzte und Pädagogen – vor allem aber an alle wachen Zeitgenossen, die „ihre eigene Lebensmelodie spielen“ und »Stärke in der Durchlässigkeit« suchen.

www.baldron.org;    Facebook: baldron.no;    YouTube: BaldronTV

 

Alfredo Agostini (Ottersberg, Deutschland) ist Waldorf-Turnlehrer, Bothmer-Gymnast und Geistesforscher. Er hält Vorträge und Seminare zu geisteswissenschaftlichen Themen. Schwerpunkte seiner geistigen Forschungen sind: Wesensglieder-Konstitution und Diagnostik des Menschen im Sinne einer Okkulten Anatomie, Physiologie und Psychologie, auch im Hinblick auf die gesunde Entwicklung der Wesensglieder von der Konzeption bis in den nachtodlichen Bereich bzw. Störungen dieser Entwicklung, sowie die Mitwirkung geistiger Wesenheiten (u.a. Körperelementarwesen, Schutzengel).

 

 

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Viscum albumMisteltein er en plante fra en annen tid, for seg selv helt hjelpeløs i vår tid,  med en nærmest utenomjordisk framtoning. Den  vokser på treet som et embryo i livmoren – den tar krefter fra “mamma” (noen velger å kalle det snylting…), men den gir også så mye tilbake! Det er et finstemt samspill mellom vertstreet og mistelteinen,  der treet bidrar med næring og kunnskap fra jordens dyp – mens  “stjernebarnet” misteltein bringer bud fra kosmos. Denne dialogen er unik for hver tresort, ja for hvert sted der et tre fokuserer landskapsenergiene.

Misteltein er helbrederen for det moderne mennesket. Den lever med sin avhengighet og sin frihet, i spennet mellom himmel og jord. Den går gjennom årstidene ulikt alle andre planter, med helt særegne rytmer. Når blomstene åpner seg millimeter for millimeter i de siste vinterukene, da har mistelteinen sitt mest “personlige” – og duftende – uttrykk; da er den bienes beste venn.

Den velkjente antroposofiske kreftmedisinen fremstilles av saften av bærene, i en høyteknologisk prosess. Blomsteressensen er derimot blomstenes essens som preges inn i vannet gjennom en meditativ og meget personlig samhandling, i fotsporene til alkymistene og Dr. Bachs metode.

Raphael Kleimann forteller fra sin 15 års reise med BALDRON MistleTree Essences i Norge, Sveits, Italia, Frankrike, Romania, Russland og Tyskland. Han legger fram forskningen om mistelessensenes kvaliteter, indre struktur og terapeutiske bruk. Den spirituelle bakgrunnen vies spesiell oppmerksomhet.

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Jun
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So
2019
Sommerwochen Spirituelle Ökologie in Archangelsk und Solowezki Inseln @ wird bekannt gegeben
Jun 16 um 10:00 – Jun 30 um 15:00
Sommerwochen Spirituelle Ökologie in Archangelsk und Solowezki Inseln @ wird bekannt gegeben

Themes

Drotten-Mysterien, Skythianos, Orthodoxe Reformbewegungen
Mit Dirk Kruse, Gunhild von Kries, Raphael Kleinmann, Martin Hollerbach (angefragt) und Manfred Schleyer (angefragt)

Solowezki Inseln

Die Solowezki-Inseln (russisch Соловецкие острова / Solowezkije ostrowa), auch Solowki-Inseln oder einfach Solowki genannt, sind eine aus sechs größeren bewohnten und mehreren kleineren unbewohnten Inseln bestehende russische Inselgruppe im Weißen Meer. Die Inseln gehören verwaltungstechnisch zur Oblast Archangelsk. Als Alexander Solschenizyn den Begriff Archipel Gulag prägte, dachte er auch an den Archipel Solowki. Das Lager Solowki war Russlands erstes großes Häftlingslager, das Modell des sowjetischen Lagersystems.

Lage

Die Inseln liegen im Weißen Meer etwa 530 Kilometer nördlich von St. Petersburg und 160 Kilometer südlich des Polarkreises. Die Halbinsel Kola befindet sich gut 150 Kilometer weiter nördlich. Kommend vom russischen Festland, aus der kleinen Stadt Kem, ist das erste, was man von den Solowki erblickt, ein Umriss in weiter Ferne mit vielen kleinen vorgelagerten Inseln. Je näher das Boot den Inseln kommt, umso größer wird der aus der Ferne bereits sichtbare Kreml. Das Solowezki-Kloster wurde im Jahre 1429 auf der Hauptinsel von den Mönchen Sawwati, German und Sossima gegründet und stellte eines der wichtigsten wirtschaftlichen, politischen, kulturellen sowie militärischen Zentren der Region dar.

 

Inseln

Der Archipel besteht aus den folgenden sechs größeren sowie einer Anzahl kleinerer Inseln:

  • Anserski (47 km²)
  • Bolschoi Solowezki (Groß-Solowezki) (246 km²)
  • Bolschaja Muksalma (17 km²)
  • Malaja Muksalma (0,57 km²)
  • Bolschoi Sajazki (1,25 km²)
  • Maly Sajazki (1,02 km²)

Geschichte

Im 13. Jahrhundert siedelten sich Mönche auf den Inseln an und errichteten ein Kloster. Dieses wurde im 18. Jahrhundert von den russischen Zaren zu einer Festung und einem Staatsgefängnis ausgebaut, in dem über gut zweieinhalb Jahrhunderte überwiegend politische Gefangene inhaftiert wurden.

Im 20. Jahrhundert wurden die Solowezki-Inseln zu einem Symbol der russischen Geschichte, zum Inbegriff des Roten Terrors in Sowjetrussland und nachfolgend des Großen Terrors. Lenin ließ bald nach Gründung der Sowjetunion hier ein Arbeitslager einrichten, in welchem 1923 über 3000 Häftlinge untergebracht waren. Das Solowezki-Lager bildete die Keimzelle für den berüchtigten Gulag und beherbergte bereits 1931 über 70.000 Häftlinge.

Die geografische Lage des Archipels Solowezki sowie die Tatsache, dass sich in dem Kloster bereits ein Gefängnis befand, spielten eine wichtige Rolle für die Entstehung der Lager. Alle klösterlichen Einrichtungen und Einsiedeleien auf der Insel wurden durch die sowjetischen Behörden in Lagereinrichtungen umfunktioniert. Bereits im Mai 1920 entstand im Kloster ein Arbeitslager, welches ab 1923 der Verwaltung der Nördlichen Lager unterstellt wurde. Im Oktober 1923 entstand das „Solowezki-Lager zur besonderen Verwendung“ (SLON) sowie USLON, die „Verwaltung der Solowezki-Lager zur besonderen Verwendung“ mit den ersten 130 Insassen. Beide unterstanden der OGPU in Moskau. Eine „Spezialabteilung“ innerhalb der OGPU hatte die Zuständigkeit über die Lager inne. Die Verwaltung befand sich in Archangelsk, bis sie 1923 nach Moskau verlegt wurde. Die eigentlichen Machtbefugnisse allerdings besaß der Lagerkommandant, welcher von SLON gestellt wurde. Von 1923 bis 1929 war Fjodor Eichmans (1897–1938) Chef des SLON. Eine wesentliche Rolle als Organisator des Solowezki-Straflagers zu einem Modell für den ganzen Gulag spielte Naftali Frenkel (1883–1960). Das Motto über dem Eingangstor des Lagers lautete: „Laßt uns mit eiserner Hand die Menschheit ihrem Glück entgegentreiben.“

Die besondere Bestimmung der Lager bestand in der Isolierung von politischen Gegnern des neuen Systems sowie in der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft. Zu diesen zählten politische Oppositionelle, Angehörige unliebsamer bürgerlicher Volksschichten (sogenannte „Klassenfeinde“, Priester, Mönche, Weißgardisten, Menschewiki, Sozialrevolutionäre und Anarchisten). In den Wäldern der Insel wurden mehrere 10.000 Menschen ermordet, unter ihnen der Meteorologe Alexei Wangenheim (1881–1937). Das Lager war gekennzeichnet durch schlechte medizinische Versorgung, Misshandlungen bis zur Anwendung von Folter sowie unzureichende Nahrung für die Häftlinge. Viele der Inhaftierten litten unter starken Depressionen aufgrund der kurzen Sommermonate und der Kälte des nicht enden wollenden Winters. Besonders verheerend war die schlechte medizinische Versorgung. Bei einer Epidemie im Sommer 1925/26 starb etwa ein Drittel der 6000 Häftlinge an Typhus.

Heute

Inzwischen werden die Klosteranlagen wieder von russisch-orthodoxen Mönchen bewohnt; ein Gefängnis befindet sich nicht mehr auf den Inseln. Die wichtigsten Gebäude stehen seit 1992 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Die Inseln und ihre historischen Bauwerke können von Touristen im Rahmen geführter Ausflugstouren besucht werden.

Mahnmale in Moskau, St. Petersburg und Archangelsk bestehen aus Steinen, welche von den Inseln stammen. Der Sozialhistoriker Gabor T. Rittersporn wies – ohne den gemeinten Präsidenten Wladimir Putin namentlich zu nennen – darauf hin, dass die offizielle russische Erinnerung die christliche Tradition für das „Heilige Russland“ betone und über die kaum dokumentierte Geschichte des Solowezker Lagers zu Zeiten des Roten und Großen Terrors nicht nachdenke.

-Quelle wikipedia